Die Erleuchtung – Shooting Bericht

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Die Erleuchtung – Ohne Dunkelheit, kein Licht

Auf Basis des bereits veranstalteten Shooting mit dem Titel „Mit Schirm, Kärntner Charm und Melone“ ergab sich eine Fortsetzung mit Viktoria Grubelnik, Nightmelody und DunkelLicht Photoart. Eigentlich war ja alles ganz gut durchgeplant, kam aber dann wie immer bei Shootings anders. Aus der Eigendynamik die schon mal entstehen kann, ergaben sich bei dieser „Erleuchtung“ aber ganz  tolle Bilder. Die Erleuchtung kam letztendlich durch einen Post von Matthias Schwaighofer. Matthias der die „Würfel zum Schweben beibrachte“. Kurz überlegt, war die Idee geboren das ganze im größeren Stil zu machen. Diesmal mit Spielkarten und den bereits erprobten Schirmen. Also kurzfristig eine Bastelstunde eingelegt und einen passenden Kartenhalter, bestehend aus einem alten Regenschirm, Karten und etwas Draht.

Schirm Karten Draht

Der Plan dazu war einfach. Der Schirm, oder das was davon übrig blieb, hielt mittels Draht die Karten. Die Karten sollten dann mittels geringer Schärfentiefe, teils scharf oder unscharf abgelichtet werden. Das Model samt Schirm wird positioniert, die Kamera auf ein Stativ gestellt, im Anschluss mittels Photoshop die Reste vom Schirm retuschiert werden, vorausgesetzt man verändert die Position nicht und fotografiert den Hintergrund. Voila, die Karten schweben. Zumindest in der Theorie. In der Praxis stellte sich jedoch heraus das die Karten im Wind flattern – dies wäre noch das geringste Problem, aber der Schirmstock, also der Griff doch deutliche „Spuren“ im Bild hinterlässt und das retuschierenso zur Knochenarbeit verkommen lässt. Mögliche Lösung, die Models verdecken den Schirm – kommt aber auch nicht immer so gut an wenn die Models aneinander kleben. Next time – better Setup, führt zu beserer Erleuchtung… oder einfach mehr Zeit…

Die Erleuchtung kommt, nicht immer zu jedem

Im Anschluss an unsere Versuche mit den Karten, stand die Fortsetzung des Schirmshootings an. Diesmal mit zwei Models, deutlich weniger Umgebungslicht und einem zusätzlichen Fotografen. Dazu musste es aber erstmals richtig dunkel werden und die Zeit bis zum Sunset vertrieben wir uns mit Bildern vom Sonnenuntergang samt Model. War irgendwie auch ganz witzig. Danach wurde es endlich richtig dunkel und wir konnten loslegen. Zwischen den Bäumen wurde also alles aufgebaut was wir benötigten. Im Vergleich zum letzten Shooting, etwas optimierter. Der Grundsatz – ohne Dunkelheit, kein Licht – was für eine Erleuchtung!!! 😉

Das Setup

Erleuchtung – Schirm Setup

Verwendet wurden diesmal zwei Durchlichtschirme mit je einem Canon Speedlight, samt Oranger und Blauer Gel, am unteren Ende montiert. Die Speedlights wurden mit dem YongNuo 622 IIc getriggert. Am Boden wurde zusätzlich noch ein Blitz mit grüner Gel positioniert um das Ganze auch in Bodennähe noch ein wenig aufzuhellen. Die Speedlights machten einen guten Job, sie lieferten das was sie sollten, nämlich Licht. Natürlich wurde viel probiert bis das richtige Setup gefunden wurde.
Nebenstehende Grafik (erstellt mit der wirklich tollen Website Light Diagram) verdeutlicht das Setup der Blitze. Da die Blitze unterschiedlich stark eingestellt wurden, konnte man die verschiedenen Farben gut gewichten. Der Bodenblitz wurde mit sehr geringer Leistung eingestellt und diente ausschließlich zum aufhellen. Fotografiert wurde mit der Canon 700D sowie die bei uns im Einsatz stehende Canon 5DmkIII. Als Objektive kam ein Mix aus 50mm Festbrennweiten, 24-70 mm und der Telelinse 55-250mm von Canon zum Einsatz. Getriggert wurde mit den von uns bereits vorgestellten YongNuo 622IIc in Verbindung mit dem Elinchrom-Trigger sowie den alten YongNuo Triggern. Wie das alles verbunden werden kann, haben wir ja bereits in einem der vorangehenden Blogeinträge erklärt.

 

Die Erleuchtung kommt in Photoshop

Nach dem Shooting ist vor der Retusche. Nun die Umgebung sollte dunkel gehalten werden, also wurde ehrlich gesagt mal alles schwarz gepinselt was man nicht sehen will. Das klingt jetzt erstmal sehr unproffesionel, das Ergebnis ist aber ausschlaggebend. Die störenden Stative wurden retuschiert und entfernt, bei Waldboden keine große Sache, obwohl uns hier ein Fehler unterlief – dieser ist im originalen Bild jedoch korrigiert worden. Danach wurden noch die Streben der Schirme entfernt, bzw. verwischt und mit Gradiationskurven, Masken und Farbkorrektur das Licht angepasst. Eine weitere Ebene enthält die „Nubsis“ die ebenfalls an das Umgebungslicht angepasst wurden. Den Krönenden Abschluss bildet dann noch eine Colour-Map samt LUT. Das war es im groben auch schon.

Die Bilder

am Ende kamen wirklich feine Bilder raus. Die Summe der erstellten Bilder ließ die Auswahl zur Qual werden. Es waren tolle Aufnahmen dabei, einige der fertig ausgearbeiteten Bilder können hier durchgeblättert werden. Danke nochmals an Viktoria Grubelnik, Nightmelody und DunkelLicht Photoart für das tolle Shooting. Die Models waren wirklich klasse und sehr geduldig. Die Fotografen konnten voeinander lernen und profitieren. So soll ein TFP – Shooting sein.

Wieder mal ein lustiges Shooting, to be continued soon

 

Euer

Artgraphy

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